Aktuelles

In der Frauenunterkunft in der Hegelallee bleibt die Zeit nicht stehen: Bereits vier Auszüge haben wir in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit den geflohenen Frauen, Müttern und ihren Kindern bewirken können. Damit wurden insgesamt acht junge und erwachsene Flüchtlinge in ein neues Zuhause begleitet.

Bereits zum neunten Mal schreiben die Landeshauptstadt Potsdam, die ProPotsdam GmbH und der Verein Soziale Stadt Potsdam den Potsdamer Ehrenamtspreis "Engagiert für unsere Stadt" aus.

„Niklas“, ein kräftiges Sturmtief zieht am Dienstag, den 31. März 2015, über Potsdam hinweg, doch rund 20 Bewohner des Staudenhofs, Flüchtlinge und alteingesessene Mieter, trotzen dem Wetter und finden sich zum Frühjahrsputz im Staudenhof ein.

Den Frühlingsanfang feierte das Haus für Flüchtlingsfrauen in der Hegelallee mit einem fröhlichen Gartenfest im Schlaatzer Integrationsgarten. Bei blauem Himmel und Sonnenschein fanden sich die Bewohnerinnen und das Team mit Ehrenamtlern und Mitarbeitern des Gartens an Holztischen zusammen.

„Sie sehen, wie voll der Tisch ist und es sind noch nicht alle da“, läutet Gabriele Röder, Geschäftsführerin des Vereins Soziale Stadt Potsdam, das Frühstück ein. Rund 30 Mitarbeiter des Kern-Teams kommen in den neuen Räumlichkeiten des Staudenhofs Am Alten Markt zusammen.

Die Einrichtung für Flüchtlingsfrauen in der Hegelallee feierte den Internationalen Frauentag am 8. März mit einem gemeinsamen Besuch des Potsdam Museums Am Alten Markt.

“Es wird Frühling und wir wollen etwas tun!” Wiederbelebung und Verschönerung des Staudenhofgartens.

Anfang März 2015 erreichte die Einrichtung für Flüchtlingsfrauen in der Hegelallee eine freudige Nachricht. Der Leiter der Kita Kinderland sicherte der jüngsten Bewohnerin einen Kita-Platz zu.

In der Unterkunft für Flüchtlingsfrauen und ihrer Kinder stehen im Februar und März aller Voraussicht nach vier Auszüge an. Eine junge Frau aus dem Iran bezieht Ende Februar eine Ein-Zimmer-Wohnung in Waldstadt. Sie sitzt praktisch auf gepackten Koffern und ist in diesen Tagen mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Wo einst politisches Leben tobte herrscht nun bleischwere Stille. Die Schritte hallen im Treppenhaus und verlassen liegen die endlos langen Gänge da. Räume beherbergen nur noch Spinnen, die sich in Zimmerecken häuslich einrichten und Möbelstücke stehen versprengt wie Relikte aus einer längst vergangenen Zeit herum, dabei ist der Umzug des Brandenburger Landtags in das neue Stadtschloss am Alten Markt erst ein Jahr her.